Wettbewerbsrecht

Anwalt für Wettbewerbsrecht in Bonn

Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) regelt das Miteinander von konkurrierenden Unternehmen auf verschiedenen Märkten in Deutschland. Die Rechtsanwalt Kanzlei Kläner in Bonn berät Unternehmer und Onlinehändler, wenn es darum geht, die gesetzlichen Anforderungen des UWG und der daran anknüpfenden Vorschriften einzuhalten bzw. umzusetzen. Zwischenzeitlich gibt es eine Vielzahl kaum noch überschaubarer Gesetze und Verordnungen, die von den Händlern beachtet werden müssen. Ein Shopbesitzer, der mit Spirituosen über eBay handelt, muss gemäß der Lebensmittelverordnung den Alkoholanteil bereits im Angebot seines Shops in Volumenprozent (eine Dezimalstelle) kennzeichnen. Textilanbieter dürfen Merinowolle nicht als solche kennzeichnen. Jede Branche hat ihre Besonderheiten.

Abmahnungen abwehren und verhindern

auf der einen Seite geht mit der Einhaltung des Gesetzes und der diversen Verordnungen die Sicherheit einher, nicht von Mitbewerbern wettbewerbsrechtlich in Anspruch genommen zu werden, also eine Abmahnung zu erhalten. Der richtige Umgang mit einer Abmahnung ist alles andere als trivial. Wer abgemahnt wird, vor Gericht geht und eine Instanz verliert, Zeit auch bei unteren Streitwerten im Wettbewerbsrecht schnell und gerne ein Betrag von ca. 4.000,00 €. Es sind aber nicht nur die Mitbewerber, die einen Onlinehändler beobachten oder auf den sogenannten „Kieker“ haben. Diverse Verbände sind ebenfalls stark aktiv und mahnen die Verletzung von verbraucherschützenden Vorschriften regelmäßig ab. So zum Beispiel die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg oder der bekannte IDO-Verband aus Leverkusen.

Manchmal Notwendigkeit, selbst abzumahnen

Auf der anderen Seite gibt es Unternehmen und Unternehmer, deren Betrieb durch rechtswidrig agierende Mitbewerber stark beeinträchtigt wird. Vor kurzem haben wir zum Beispiel einen Apotheker vertreten, der sich gegen die verbotene Praxis seiner Mitbewerber wandte, nicht genehmigte Rezeptsammelkästen an Bushaltestellen auszuhängen. Für ein anderes Unternehmen haben wir die gezielt rechtswidrige Werbung mit falschen (weil deutlich überhöhten) unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) abmahnen lassen. Die von den rechtswidrigen Maßnahmen, zum Beispiel der überhöhten UVP-Werbung, ausgehende Anlockwirkung auf Verbraucher ist immens. Als Unternehmer hat man also die Wahl: Entweder selbst zu den verbotenen und rechtswidrigen Maßnahmen greifen und damit den Wettbewerbsnachteil auszugleichen oder versuchen, den Wettbewerbsnachteil hinzunehmen. Die weitere Alternative besteht darin, das Gleichgewicht des Wettbewerbs dadurch wiederherzustellen, dass der rechtswidrig handelnde Marktteilnehmer auf Unterlassung (und gegebenenfalls auch auf Schadensersatz) in Anspruch genommen wird.

Individuelle Beratung

Wenn Sie ebenfalls ein Problem mit ihren Mitbewerbern oder sogenannten Interessensverbänden haben, ist die Kanzlei Kläner aus Bonn gerne Ihr Ansprechpartner. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme. Besuchen Sie gerne auch das von Rechtsanwalt kläner geführte Block www.abgemahnt.net. Dort finden Sie in Kürze unter anderem kostenlose Generatoren für ein Impressum oder eine Widerrufsbelehrung um diesbezügliche Abmahnungen zu vermeiden.